Handeln in Konfliktsituationen

1. Sagen/zeigen, dass wir es gesehen haben und das es nicht gut war/gegen die Regeln

 

2. Bindungsinstinkte aktivieren (Schwerpunkt) = Trennung überbrücken: also klar machen, dass wir in Kontakt bleiben

 

3. Versuchen die Situation (nicht das Kind!) zu ändern oder zu steuern.

 

4. Verabreden, wann über das Problem besprochen wird. (Damit hat der Erwachsene Zeit, sich über das Gespräch Gedanken zu machen) Die Bindung muss zu 100% wieder da sein zum Gespräch.

 

Zu Beginn und während des Gesprächs, so wie immer wieder zwischendurch im Alltag:

  • Bindung aufbauen: Augenkontakt, Lächeln und Nicken sammeln. Berührungspunkt zum Festhalten anbieten (Eine Einladung in meiner Gegenwart zu existieren)
  • Den Wunsch des Kindes, es uns recht zu machen, nähren und schützen: Kinder immer so behandeln, als wollen sie es uns recht machen
  • wir müssen unsere Grenzen kennen (z.B. Forderungen stellen, die nicht erfüllt werden (können))
  • das Kind darf nie glauben, dass es (das Kind) zu schwierig ist. Es kann nicht damit umgehen, wenn es das Gefühl hat wir werden mit ihm nicht fertig.

 


Siehe hierzu auch die Texte von Gordon Neufeld